Konzert: 24.11.2025, 19.30 Uhr

Programm

„Piano meets Opera“: Szenischer Opernabend mit Werken aus grossen Opern, neu inszeniert.

Daniela Stoll, Sopran
Larissa Angelini, Sopran
Mirjam Fässler, Mezzosopran
Christoph Waltle, Tenor
Michael Schwarze, Bariton
Yves Brühwiler, BassbaritonMarcin Koziel, Klavier

Sandra Trattnigg, Regie und Konzept

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PROGRAMM

  • R. Strauss | Der Rosenkavalier | Vorspiel | Marcin Koziel | Klavier
  • R. Strauss | Der Rosenkavalier | Wie du warst! Wie du bist! | Marschallin / OctavianLarissa Angelini | Sopran | Mirjam Fässler | MezzosopranR. Strauss |
  • Der Rosenkavalier | Lachst du mich aus?... Lach’ ich dich aus? | Marschallin / OctavianLarissa Angelini | Sopran | Mirjam Fässler Mezzosopran
  • G. Verdi | Rigoletto | La donna è mobile | Herzog von Mantua | Christoph Waltle | Tenor
  • W.A. Mozart | Così fan tutte | E voi ridete? | Guglielmo/ Ferrando / Don AlfonsoChristoph Waltle | Tenor | Michael Schwarze | Bariton | Yves Brühwiler | Bassbariton
  • G. Puccini | La Bohème | Quando me’n vò | Musetta | Daniela Stoll | Sopran
  • W.A. Mozart | Le Nozze di Figaro | Cinque, dieci, venti | Susanna / Figaro -Daniela Stoll | Sopran | Yves Brühwiler | Bassbariton
  • W.A. Mozart | Le Nozze di Figaro | Bravo il Signor padrone… Se vuol ballare, signor Contino Figaro | Yves Brühwiler | Bassbariton
  • W.A. Mozart | Le Nozze di Figaro | Hai già vinta la causa!... Vedrò, mentr'io sospiroIl Conte Almaviva | Michael Schwarze | Bariton
  • W.A. Mozart | Don Giovanni | Eh via, buffone, non mi seccar! | Don Giovanni / Leporello Michael Schwarze | Bariton | Yves Brühwiler | Bassbariton
  • W.A. Mozart | Don Giovanni | Ah, chi mi dice mai | Donna Elvira | Larissa Angelini | Sopran
  • W.A. Mozart I Don Giovanni I Ah taci ingiusto core I Donna Elvira / Leporello / Don Giovanni - Larissa Angelini | Sopran | Yves Brühwiler I Bassbariton | Michael Schwarze | Bariton
  • P. I. Tschaikowski | Pique Dame | Uzh polnoch blizitsya | Lisa | Larissa Angelini | Sopran
  • J. Offenbach | Les Contes d’Hoffmann | Belle nuit, ô nuit d’amour | Giulietta / Niklausse Daniela Stoll | Sopran | Mirjam Fässler | Mezzosopran
  • G. Bizet | Carmen | Szene Carmen und Don José | Je vais danser… I Mirjam Fässler I Mezzosopran Christoph Waltle | Tenor
  • P.I. Tschaikowski | Pique Dame | Da, vspomnilna… Podrugi milie | Polina | Mirjam Fässler | Mezzosopran
  • L. Delibes I Lakmé I Blumenduett I Viens, Mallika!… Sous le dôme épais I Lakmé / Mallika Daniela Stoll | Sopran | Larissa Angelini | Sopran
  • P.I. Tschaikowski | Pique Dame | Uzh vecher | Lisa / Polina | Larissa Angelini | SopranMirjam Fässler | Mezzosopran
  • A. Thomas | Hamlet | Hamlet | Ô vin, dissipe la tristesse | Michael Schwarze | Bariton
  • G. Puccini | Gianni Schicchi | O mio babbino caro | Lauretta | Daniela Stoll | Sopran
  • G. Bizet | Carmen | Votre toast, je peux vous le rendre | Escamillo | Yves Brühwiler | Bassbariton
  • W.A. Mozart | Die Zauberflöte | Hm! Hm! Hm! Hm! | Drei Damen / Tamino / Papageno -Daniela Stoll | Larissa Angelini | Mirjam Fässler | Christoph Waltle | Michael Schwarze

Änderungen vorbehalten.

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Daniela Stoll, Sopran

Die Sopranistin Daniela Stoll lebt in der Schweiz und hat ihre Wurzeln in Schaffhausen. Sie schloss ihr Studium bei Prof. Rachel Harnisch an der Hochschule der Künste Bern mit Auszeichnung ab.

Sie sang zunächst Rollen im leichten Koloraturfach (Blonde, Madame Herz, Betly) und wechselte mit ihrem dem Debüt als Marzelline aus Beethovens «Leonore» auf Schloss Rheinsberg in ein lyrischeres Fach. Im Sommer 2022 sang sie im Rahmen der Opernfestspiele Munot die Rolle der ersten Dame aus Mozarts «Zauberflöte». In der Spielsaison 2024-2025 war sie in der Titelrolle aus Paul Graham Browns Musicals «Vermisst – the missing days of Agatha Christie» auf der Bühne der Kammerspiele Seeb und des Bernhardtheaters Zürich zu erleben. Im Frühjahr 2027 wird sie als Helmwige in Richard Wagners Oper «Walküre» zu hören sein.

 Konzerte sang sie an der National Opera of Ukraine, Kiew, dem Kulturcasino Bern, dem Musicaltheater Basel und im Konzert- und Ballhaus neue Welt in Zwickau. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören Mahlers 2. Sinfonie, die 9. Sinfonie und die Missa Solemnis Beethovens, Mozarts Requiem und seine Krönungsmesse.

Weitere Informationen unter Daniela Stoll

Larissa Angelini, Sopran

Die Schweizer Sopranistin Larissa Angelini gab 2021 ihr Debüt als Leonore in Beethovens Fidelio (Fassung 1805) bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Weitere Engagements führten sie als Dorella in Wagners Das Liebesverbot nach München und als Cover der Dorella zur Oper Leipzig im Rahmen von Wagner 22. 2023 debütierte sie in Humperdincks Hänsel und Gretel als Mutter und Hexe in Zürich.

2022 sang sie die Solopartie in Verdis „Messa da Requiem“ in Zürich, Luzern und Bern und wurde für den Wagner-Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb in 's-Hertogenbosch nominiert.

Seit 2022 ist sie zudem regelmäßig in Kinderopern am Opernhaus Zürich zu hören, u. a. in Produktionen wie ImprO-Opera Wagner oder Felix, das Tännchen.

Larissa Angelini studierte an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Christiane Libor und in Zürich bei Sandra Trattnigg. Sie nahm an Meisterkursen bei Julia Varady, Edith Mathis, Robert Holl und Peter Schreier teil und ist Stipendiatin der Schweizerischen Richard Wagner-Gesellschaft.

Weitere Informationen unter www.larissa-angelini.com

Mirjam Fässler, Mezzosopran

Die Schweizer Mezzosopranistin Mirjam Fässler wurde von der Presse in vergangenen Debuts als Sängerin mit warmer strahlender Stimme und starke Frau mit einnehmender Präsenz beschrieben . Zudem preisten Kritiker sie als schillernde und frische Hosenrolle mit brillierenden Bühnenspiel.

Ihr Musikstudium führte Sie über das Mozarteum Salzburg, das Landeskonservatorium Vorarlberg und die Hochschule der Künste in Bern. Darüber hinaus schöpft sie aus der Zusammenarbeit mit Sandra Trattnigg, Vesselina Kasarova und Brigitte Fassbaender.

In der Spielzeit 2023/24 gab Mirjam Fässler bereits ihr erfolgreiches Debut als Santuzza in Pietro Mascagnis "Cavalleria Rusticana" und ein weiteres Mal Hänsel in "Hänsel & Gretel" in Zürich. Zudem erschien 2024 die Weltersteinspielung von Joachim Raffs "Samson" mit dem Berner Sinfonieorchester,  in welcher Mirjam Fässler Ihre Stimme der Rolle der Oberpriestierin gab. (Label Schweizer Fonogramm). Ein weiteres Hausdebut folgte im Herbst 2024 als Métella (La Vie Parisienne) bei den Bühnen Bern.
Mirjam Fässler war Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe und seit 2024 Richard Wagner - Stipendiatin der Bayreuther Festspiele.

Neben ihrer Opern- und Oratorientätigkeit führt Mirjam Fässler als Sängerin und Gitarristin Soloabende u. a. zu Werken von Franz Schubert, Carl Maria von Weber Jean Sibelius auf.

In der aktuellen und kommenden Spielzeit 2024/25 warten auf Mirjam Fässler weitere Highlights wie die Wagners Wesendonck-Lieder mit den Winterthurer Symphonikern, eine Konzerttour mit der Kammerphilharmonie Graubünden, die Urrauführung des Musiktheaterstücks  "Nachts wird’s Wetter " von Alfred Zimmerlin,  sowie Solokonzerte für Gesang und Gitarre in Bern

Weitere Informationen unter www.mirjam-faessler.com

Christoph Waltle, Tenor

Der aus dem Domleschg (GR) stammende Tenor Christoph Waltle hat seine Ausbildung an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau bei Prof. Reginaldo Pinheiro erhalten. Derzeit arbeitet er mit der österreichischen Sopranistin Sandra Trattnigg (diemasterclass Zürich). Ebenso studierte er das klassische Schlagzeug, wirkte in verschiedensten Orchestern mit und war in der Neuen Musik-Szene aktiv.

Nach dem Studium erhielt Christoph Waltle ein Engagement am Theater Freiburg als Ensemblemitglied. Hier konnte er sich ein breites Rollenspektrum, welches er mit grosser Spielfreude und differenzierter szenischer Gestaltung füllte, erarbeiten.

Weitere Informationen unter www.christophwaltle.ch

Michael Schwarze, Bariton

Der Zuger Bariton Michael Schwarze realisierte im November 2024 sein Debut als Belcore an der New Israeli Opera in Tel Aviv. Debuts im Wiener Musikverein (Guglielmo/Cosi fan tutte) und an den Munot Opernspielen in Schaffhausen (Fiorillo/Barbiere di Siviglia) folgten im Sommer 2024. 2023 debutierte er sehr erfolgreich im Wiener Musikverein mit Don Giovanni. 2019 war er in der Basler Hochschul­produktion Mille Tre als Leporello zu sehen. Gefolgt von der Partie des Nardo (La finta giardiniera) 2021 an der ZHdK und im Folgejahr an selber Stelle als Satan in der Martinu-Oper Messertränen. Schwarze war 2022 Stipendiat der Lotte Lehmann Opera Akademie und dort als Conte in Le nozze di Figaro zu sehen.

Im Januar 2025 war Schwarze Teilnehmer des preisträchtigen Wettbewerbs Tenor Viñas in Barcelona in der Kategorie ‘Oper-Oratorium-Lied’. Schwarze ist Stipendiat von LiedBasel und dem Görlitzer Lied-Wettbewerb Bolko von Hochberg. Schwarze ist ein gefragter Konzertsänger in der gesamten Schweiz.

Im Januar 2023 schloss Schwarze den Master Gesangspädagogik an der ZHdK unter der Leitung von Prof. Scot Weir ab. Zurzeit wird Schwarze von der öster­reichischen Sopranistin Sandra Trattnigg (diemasterclass Zurich) mentoriert.

Weitere Informationen unter www.michaelschwarze.ch

Yves Brühwiler, Bassbariton

Der Schweizer Bassbariton Yves Brühwiler ist als freischaffender Sänger in ganz Europa tätig. 2025 kehrt er zurück ans Opernhaus Zürich als 4. Pastore in Claudio Monteverdis L’Orfeo. Und im Dezember 2025 feiert er Premiere an der Zürcher Kammeroper als Don Gregorio in Gaetano Donizettis gleichnamiger Oper.

Neben der Opernbühne gehören auch die Basspartien der grossen Oratorien zu seinem Repertoire. Klassiker wie Beethovens Neunte Sinfonie, Mozarts Requiem oder Bachs Matthäuspassion führt er genau so auf wie die weitgehend unbekannten Christoforus von Rheinberger oder L’Enfance du Christ von Berlioz.

Ensembleerfahrung sammelt Yves Brühwiler in der Zürcher Sing-Akademie. Seit 2015 ist er als festes Mitglied regelmässig in der Tonhalle Zürich, auf Konzertreisen und auf zahlreichen CD-Einspielungen zu hören, unter namhaften Dirigenten wie Bernard Haitink, Paavo Järvi oder René Jacobs. Als Basssänger des Quartetts Swing4you sind ihm auch Ausflüge in die Unterhaltungsmusik nicht fremd, u.a. in Konzerten mit Pepe Lienhard.

Derzeit wird Yves Brühwiler von Sandra Trattnigg betreut. Weitere sängerische Impulse holte er sich unter anderem bei Dunja Vejzovic und Roberto Scandiuzzi. Zudem ist Yves Brühwiler Stipendiat der Bayreuther Festspiele 2024.

Weitere Informationen unter www.yvesbruehwiler.ch

Marcin Kozieł, Bariton

Marcin Kozieł lebt und arbeitet in Wien, wo er seit 2010 eine Korrepetitionsklasse für Sänger an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien leitet. Seine Karriere begann er in Polen, wo er zahlreiche polnische Unterhaltungs- und Opernsänger begleitete. Heute ist seine Begleitertätigkeit in vielen Städten Europas gefragt, neben Kursen in Salzburg, Krakau, Warschau und London korrepetierte er u.a. die Wettbewerbe Maria Callas/Athen, Robert Schumann/Zwickau, Belvedere/Wien oder Stanisław Moniuszko/Warschau.

Marcin Kozieł arbeitet mit namhaften Gesangspädagogen u. a. mit Helena Lazarska, Francisco Araiza, Gerhard Kahry, Rudolf Piernay, Margreet Honig, Grace Bumbry, Claudia Visca. Er leitet auch seine eigene Kurse für Sänger und Pianisten and den Musik Hochschulen (Reykjavik, Posen, Bromberg, Nikosia, Danzig, Ljubljana, Martina Franca).

Als Korrepetitor und Musikleiter war er an verschiedenen Produktionen wie „Der Prinz von Homburg“ von H. W. Henze (Theater an der Wien, 2009), Elektra (Teatr Wielki, Warschau 2010/2012/2013), Parsifal (Poznan 2013), Ariadne auf Naxos, Tristan und Isolde (Warschau 2015/16), Hamlet (Wien 2016), Die Walküre (Posen 2018), Rusalka, Halka , Fidelio, Porgy and Bess, Candide (Theater an der Wien 2019/20/23), Boris Godunov (Staatsoper Wien 2022) beteiligt.

In der Saison 2014/15 war Marcin Kozieł Studienleiter des Jungen Ensembles an der Kammeroper Theater an der Wien und bleibt als Korrepetitor und Begleiter der Portraitkonzerte erhalten.