Konzert: 19.10.2026

Programm

Asya Fateyeva & Severin von Eckardstein

Saxophon & Klavier „Hin zum Licht“

Mit Werken von William Bolcom, Henri Sauguet, Camille Saint-Saens und César Franck.

PROGRAMM

William Bolcom (*1938 in Seattle)     

  • Lilith


Henri Sauguet (1901 in Bordeaux - 1989 in Paris)    

  • Sonatine bucolique


Camille Saint-Saëns (1835 in Paris - 1921 in Algier)

  • Dance Macabre (Original für Sinfonieorchester)

César Frankck (1822 in Lüttich - 1890 in Paris)

  • Sonate A-Dur (Original für Violine und Klavier)

Asya Fateyeva, Saxophon

Asya Fateyeva gehört zu den herausragenden Vertreterinnen des klassischen Saxophons und stellt das Instrument mit ihrer künstlerischen Vision und Vielseitigkeit in den Mittelpunkt der Musikszene. Geboren auf der Krim, begeistert sie mit innovativen Programmen, die unter­schiedlichste Stile und Epochen verbinden – von Barock und Klassik über Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, Jazz und Weltmusik.

Ihr Spiel zeichnet sich durch technische Brillanz, emotionalen Tiefgang und einen unverwechselbaren Klang aus.
Bereits früh machte Asya Fateyeva international auf sich aufmerksam: 2014 schrieb sie Geschichte, als sie als erste Frau das Finale des renommierten Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs in Belgien erreichte und den dritten Platz belegte. Seitdem gilt sie als Pionierin, die das Saxophon in der klassischen Musikszene fest etabliert hat.

Ihre Konzerttätigkeit führte sie auf renommierte Bühnen und Festivals weltweit. Sie musizierte mit Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Wiener Symphonikern, dem SWR-Symphonieorchester, der Dresdner Philharmonie, dem Beethovenorchester Bonn, Ensemble Resonanz, der Kammerakademie Potsdam, den Münchner Symphonikern und dem MDR-Sinfonieorchester. Unter der Leitung namhafter DirigentInnen wie Robin Ticciati, Bar Avni, Nil Venditti, Vladimir Spivakov, Joseph Bastian, Dirk Kaftan und Michael Sanderling trat sie unter anderem im Wiener Musik­verein, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und beim Lucerne Festival auf.

Zu den Höhepunkten der Saison 2025/2026 zählen ihre Rückkehr zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sowie Debüts mit dem Radio-Symphonieorchester Wien im Brucknerhaus Linz, mit dem Orchestre National des Pays de la Loire und dem Staats-­Orchester Darmstadt. Darüber hinaus setzt sie ihre erfolgreiche Zusamm­enarbeit mit der Lautten Compagney Berlin fort; mit diesem Ensemble veröffentlichte sie bereits ihre zweite CD Dancing Queen, auf der Werke von ABBA und Rameau interpretiert werden – ausgezeichnet 2025 mit dem Opus Klassik. Ihre neue CD Nutcracker Unwrapped, eine Bearbeitung von Tschaikowskys Nussknacker durch Wolf Kerschek, erscheint im Herbst 2025.

Außerdem führt sie ihr Weg erneut zum Schleswig-Holstein Musik Festival, wo sie im Sommer 2024 als Residenzkünstlerin zu erleben war.

Neben ihrer Tätigkeit als Solistin widmet sich Asya Fateyeva mit Leidenschaft der Kammermusik. Dabei entwickelt sie originelle Projekte, wie etwa Arrangements von Bachs Goldberg-Variationen für Violoncello, Akkordeon und Saxophon, Programme mit Musik der 1920er-Jahre oder genre­über­greifende Experimente mit Jazz und Weltmusik. Ihre kreative Viel­seitigkeit und Offenheit machen sie zu einer multi­kulturellen Künstlerin, die unter­schiedliche Einflüsse in ihrer Musik vereint.

Ihre musikalische Ausbildung begann sie als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Professor Daniel Gauthier. Entscheidende Impulse erhielt sie durch Studien­aufenthalte in Frankreich bei Claude Delangle (Paris) und Jean-Denis Michat (Lyon). Zudem absolvierte sie einen Aufbau­studien­gang Kammer­musik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Heute gibt sie ihr Wissen als Professorin für klassisches Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg sowie an der Musikhochschule Lübeck weiter.

Weitere Informationen unter Asya Fateyeva

Severin von Eckardstein, Klavier

Severin von Eckardstein zählt zu den bedeutendsten deutschen Pianisten seiner Generation und ist mit Solo- und Orchester­konzerten längst auf vielen großen Podien der Welt zuhause.

So gastierte er mit Orchestern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra, Dallas Symphony Orchestra, dem NHK Orchestra und dem Mariinsky Orchestra unter Dirigenten wie beispielsweise Paavo Järvi, Jaap van Zweden, Marek Janowski, Valery Gergiev und Philippe Herreweghe. Bis zu ihrem Ende im Jahr 2020 spielte von Eckardstein insgesamt acht Rezitale in der Reihe „Meesterpianisten“ im Concertgebouw Amsterdam; 2022 war er zum siebten Mal im Klavier Festival Ruhr zu hören.

Von Eckardstein ist Preisträger und Gewinner zahlreicher internationaler Wettwerbe. So erhielt er u.a. 2003 den Grand Prix beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel, den 3. Preis beim Leeds International Piano Competition im Jahr 2000 und den 2. Preis (bei Nichtvergabe des 1. Preises) beim ARD-Wettbewerb 1999 in München.

Der Künstler erhielt wesentliche Impulse seiner künstlerischen Ausbildung bei Prof. Barbara Szczepanska, Prof. Karl-Heinz Kämmerling und Prof. Klaus Hellwig und gewann weitere Anregungen durch Studien an der International Piano Academy Lake Como, Italien. Zum Wintersemester 23/24 erhielt er einen Ruf als Professor an die HfMT Köln.

Auch die Kammermusik genießt in seinem Repertoire einen hohen Stellenwert. Dabei trat er in Festivals wie dem Kuhmo Chamber Music Festival, Finnland, und – zusammen mit dem Cellisten Heinrich Schiff – in dem Risør Chamber Music Festival, Norwegen, auf. Künstler wie Sophia Jaffé, Isang Enders, Isabelle van Keulen und Igor Levit gehören zu seinen Partnern. Zusammen mit Franziska Hölscher gründete er vor einigen Jahren die Kammermusikreihe „Klangbrücken“ am Berliner Konzerthaus.

Seine CD Aufnahmen, u.a. mit Werken von Schubert, Skrjabin, Medtner, Wagner und Schumann wurden vielfach ausgezeichnet. Die 2018 erschienene CD mit Werken von Debussy und Dupont erhielt den Diapason d´Or. Im Herbst 2023 erschien sein neuestes Album „Vers la flamme“.

Weitere Informationen unter Severin von Eckardstein