Konzert: Mittwoch, 17.02.2027, 19:30 Uhr, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Claire Huangci, Klavier

Programm

Frédéric Chopin (1810–1849)

  • Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23

Fanny Hensel (1805–1847)

  • Aus: Das Jahr (1841)  Auszüge
  • Februar · Mai · Juni · September

Frédéric Chopin  (1810–1849)

  • Ballade Nr. 2 F-Dur op. 38

Clara Wieck (Schumann)  (1819–1896)

  • Notturno  aus: Soirées musicales op. 6 (1835/36)
  • Polonaise  aus: Soirées musicales op. 6

Frédéric Chopin  (1810–1849)

  • Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47

Florence Price  (1887–1953)

  • Your Hands in Mine  (1943)
  • Waltz of the Spring Maid
  • Fantasie Nègre Nr. 2 g-Moll

Frédéric Chopin  (1810–1849)

  • Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52

Änderungen vorbehalten.

Drei Komponistinnen – vier Stimmen, die ihrer Zeit voraus waren und dennoch lange im Schatten ihrer männlichen Zeitgenossen standen: Fanny Hensel, Clara Schumann, Florence Price und weitere. Claire Huangci bringt ihre Werke nicht einfach zur Aufführung, sondern lässt sie miteinander in einen lebendigen Dialog treten – über Grenzen von Epoche, Herkunft und Genre hinweg. Das Ergebnis ist ein Soloabend, der berührt, überrascht und unmissverständlich zeigt: Diese Musik war immer da. Sie wartet nur darauf, gehört zu werden. Mit ihrem aktuellen Album «Piano Heroines» (Alpha Classics, 2026), das genau diesen Komponistinnen gewidmet ist, hat Claire Huangci diesem Dialog bereits eine vielbeachtete klangliche Form gegeben.


Claire Huangci, Klavier

Claire Huangci, am 22. März 1990 in Rochester, New York, als Tochter chinesischer Eltern geboren, begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Von 2003 bis 2007 studierte sie am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia bei Eleanor Sokoloff und Gary Graffman, bevor sie 2007 an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover zu Arie Vardi wechselte, dem sie seither als Assistentin verbunden ist.

Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählt der 1. Preis beim Concours Géza Anda in Zürich 2018. Mit unwiderstehlicher Neugier und einer Vorliebe für ungewöhnliches Repertoire konzertiert sie in den bedeutendsten Sälen der Welt, darunter die Carnegie Hall New York, die Elbphilharmonie Hamburg, die Berliner Philharmonie, die Pariser Philharmonie und die Suntory Hall Tokio.

Die Presse rühmt ihre «strahlende Virtuosität, künstlerische Sensibilität und subtile klangliche Dramatik» (Salzburger Nachrichten).

Ihre Aufnahmen erscheinen bei Alpha Classics; im Januar 2026 veröffentlichte sie ihr vielbeachtetes Album «Piano Heroines» mit Werken von Fanny Hensel, Clara Schumann, Florence Price und Amy Beach – eine Hommage an genau jene Komponistinnen, denen sie auch ihr Solorezital bei den Nürnberg Recitals widmet.