Konzert: 01.10.2024, 19.30 Uhr

Young Musicians stellen sich vor

Keresztes Artists und die Musikschulen des Kanton Zug möchten junge Talente fördern und bieten den jungen Musikerinnen und Musikern dieser Musikschulen im Vorprogramm des Abends eine Bühne.

Programm folgt in Kürze

Programm

Johannes Brahms (1833–1897)

  • Klavierquintett f-moll op. 34

Dimitri Schostakowitsch (1906–1975)

  • Auszüge aus den Puppentänzen

Dimitri Schostakowitsch

  • Klavierquintett g-moll op. 57

 

Änderungen vorbehalten.


Anna Vinnitskaya, Klavier

Höchste Virtuosität und poetische Tiefe: Publikum und Presse schätzen gleichermaßen, dass Anna Vinnitskaya nicht nur spektakuläre Feuerwerke zünden kann, sondern auch große Gemälde zu malen versteht. Ihre technische Brillanz ist dabei nie virtuoser Selbstzweck, sondern stets Mittel zum Ausdruck. Gestaltungskraft und klangliche Nuancierung, Unbedingtheit und Energie zeichnen das Klavierspiel von Anna Vinnitskaya aus.

Der 1. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2007 markierte für Anna Vinnitskaya den internationalen Durchbruch. Ihre Debüts bei internationalen Spitzenorchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo und dem Orchestre Philharmonique de Radio France, um nur einige zu nennen, führten zu sofortigen Wiedereinladungen. Im Sommer 2021 war sie Solistin der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko bei der Festspielreise des Orchesters nach Salzburg, Luzern und Paris. In jüngster Zeit war sie Residenzkünstlerin bei der Dresdner Philharmonie auf Einladung von Marek Janowski, beim WDR Sinfonieorchester Köln, dem Frankfurter Museumsorchester sowie am Palais des Beaux Arts in Brüssel. Sie ist geschätzte Partnerin führender Dirigenten wie Andris Nelsons, Krzysztof Urbański, Alan Gilbert, Kirill Petrenko und Mirga Gražinytė-Tyla. Klavierabende führen sie regelmäßig in die bedeutenden Konzertsäle in Berlin, Köln, Essen, Dortmund, Stuttgart, München, Hamburg, Wien, Paris, Florenz, Tokyo und Berlin.

In der Saison 2023/24 gastiert Anna Vinnitskaya erstmalig beim Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Joana Mallwitz. Eine erneute Zusammenarbeit mit Iván Fischer führt sie zum Budapest Festival Orchestra, mit dem sie auch erstmalig in China auftreten wird. Ein weiterer Höhepunkt ist die zyklische Aufführung der Klavierkonzerte von Sergej Rachmaninow in der Elb­philharmonie Hamburg an der Seite des NDR Elbphilharmonie Orchesters im Herbst 2023. Das Flagey in Brüssel hat Anna Vinnitskaya mit der Konzeption der Piano Days 2024 betraut und dieses Klavierfestival damit erstmals in die Hände einer Kuratorin gelegt. Als "Artist-in Residence" der Kammerakademie Potsdam arbeitet sie mit Antonello Manacorda zusammen und wird das Ensemble in einem Programm mit Klavierkonzerten von Bach und Schostakowitsch auch vom Klavier aus leiten.

CD-Einspielungen von Anna Vinnitskaya wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or und dem Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet. Zu Beginn des Jahres 2021 legte sie ein Album mit den Balladen und Impromptus von Frédéric Chopin vor, das mit anhaltender Begeisterung von der Kritik aufgenommen wird. „Mit welcher Selbst­verständlichkeit die Arpeggien und Läufe ineinandergreifen, wie elegant und erhaben zugleich sie musikalische Linien phrasiert – so muss man Chopin spielen", urteilte Mascha Drost im Deutschlandfunk. Vorausgehende Veröffentlichungen sind ein Rachmaninow-Album mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański sowie die Einspielung von Bachs Klavierkonzerten gemeinsam mit Evgeni Koroliov, Ljupka Hadzi Georgieva und der Kammerakademie Potsdam (Alpha Classics/Outhere Music), um nur einige zu nennen.

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.

Brahms Ensemble

Mit dem Jahr 2010 stellt sich das Brahms Ensemble Berlin, das ausschließlich aus Streichern der Berliner Philharmoniker besteht, seinem Publikum vor: Rachel Schmidt & Raimar Orlovsky (Violine), Matthew Hunter & Julia Gartemann (Viola) sowie Christoph Igelbrink (Violoncello).

„Die Berliner Philharmoniker verbindet eine weltweit einzigartige Nähe zur Musik von Johannes Brahms“, schrieb einmal ein Kritiker für die New York Times nach einem Auftritt der „Berliner“ in der Carnegie Hall. Dieser Tradition folgend fühlt sich das Brahms Ensemble eng verbunden und stellt das großartige ­musikrepertoire von Johannes Brahms in den Mittelpunkt seiner Programm­konzeption. Hierbei sollen nicht nur die Streicherwerke (Sextette, Quintette und Quartette) sondern auch die Werke z.B. mit Klavier (Trios, Quartette, Quintett) oder das Klarinettenquintett eine zentrale Rolle spielen. Als Kammer­musik­partner spielte das Ensemble bisher mit Lise De Lasalle, Anna Vinnitskaya sowie Martin Helmchen (Klavier), Andreas Ottensamer und Karl-Heinz Steffens (Klarinette) sowie Radek Baborak (Horn) zusammen.

Johannes Brahms ist für die „Berliner“ sicherlich der Komponist, um den sich alles dreht. Dennoch gilt es für die sechs Musiker darüberhinaus die Brahms’sche Musik auch mit Komponistennamen wie Wolfgang Amadé Mozart, Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartoldy oder Robert Schumann zu verbinden.

Das Brahms Ensemble Berlin ist jährlich in die Kammer­musik­konzerte in der Berliner Philharmonie eingebunden und gastiert regelmäßig bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden. Engagements im In- und Ausland runden das Bild ab.

Anna Vinnitskaya, Klavier - Rachel Schmidt, Violine - Raimar Orlovsky, Violine - Julia Gartemann, Viola - Christoph Igelbrink, Violoncello

CD-Einspielungen von Anna Vinnitskaya wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or und dem Gramophone Editor’s Choice ausgezeichnet. Zu Beginn des Jahres 2021 legte sie ein Album mit den Balladen und Impromptus von Frédéric Chopin vor, das mit anhaltender Begeisterung von der Kritik aufgenommen wird. „Mit welcher Selbst­verständlichkeit die Arpeggien und Läufe ineinandergreifen, wie elegant und erhaben zugleich sie musikalische Linien phrasiert – so muss man Chopin spielen", urteilte Mascha Drost im Deutschlandfunk. Vorausgehende Veröffentlichungen sind ein Rachmaninow-Album mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester und Krzysztof Urbański sowie die Einspielung von Bachs Klavierkonzerten gemeinsam mit Evgeni Koroliov, Ljupka Hadzi Georgieva und der Kammerakademie Potsdam (Alpha Classics/Outhere Music), um nur einige zu nennen.

Anna Vinnitskaya wurde im russischen Novorossijsk geboren. Sie studierte bei Sergei Ossipienko in Rostow und anschließend bei Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, an der sie seit 2009 selbst als Professorin lehrt.